Eyecon Motiontrackingworkshop

Im Rahmen des Dresdner Innovationsfonds fanden diese Woche 4 Einführungs und 2 Fortgeschrittenenkurse statt. Seit einigen Tagen gibt es auch das EYECONWIKI Der Kurs war gut besucht, insgesamt waren an den 3 Tagen ca. 45 Personen in das neue Labor der TMA in die Hellerauer Werkstätten gekommen.
Im zweiten Kurs behandelten wir die Verbindung zwischen Eyecon und MAX/MSP mit Hilfe von OSC/UDP

http://opensoundcontrol.org/


eyecon motiontrackingworkshop

Portfolio Goalmachine Phase II

Nach zwei Tagen in der HfG Werkstatt haben sich die 6 qm Polystyrol
in Vorder- und Rückenteile für 35 Goalmachine Portfolios verwandelt.
Weiter geht es im Laufe der nächsten Woche mit der Handbemalung
der Bälle und dem Zuschneiden des Rasens, der sich schon jetzt als
äußerst störrisches Material erwiesen hat.

Goalmachine - Werkstatt

Strand

Habe heute bei Neumann&Müller in Dresden die Installation “Strand” im Rahmen der Hausmesse präsentiert. Wie ihr ja wisst bin ich mit dem Innovationsfond immer mal wieder bei Neumann&Müller und wir arbeiten gemeinsam an Verbindungen zwischen Kunst und Unternehmen. Hier sind ein paar erste Bilder und Video



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gruss

d

Transmediale

So, wieder zurück aus Berlin.

auch wenn wiedermal viel rumgemotzt wurde (scheint aber der übl(e)iche Vorgang zu sein) war die Transmediale ganz interessant dieses Jahr. Die Ausstellung war, für unsereins, der/die seit vielen Jahren dabei ist, eher unspektakulär. Die wenigen Exponate weder künstlerisch noch technologisch besonders “ausstellungswürdig”. Wie auch immer, darüber lässt sich streiten.

Ein grosses Lob für die kostenlosen Panelpräsentationen und Reden im Salon. Der Vortrag von David Rokeby gab ein breites Spektrum dieses ProgrammierKünstlers wieder, dessen Arbeit uns ja schon seit Jahren nicht nur durch seine hervoragende Softwaredevelopment-Arbeit an SoftVNS bekannt ist.

Die chaotische Präsentation des Vortrags zum populärsten Thema “Second Life” wurde zum Glück von drei der fünf am Podium sitzenden Personen abgefangen. Anna Krenz [pl/de], Joachim Stein [de], Aram Bartholl [de]

Anna Krenz berichtete von ihrer Bilderausstellung in der in-Game-Galerie Phoenix, weiters wurde über die bekannten kapitalistischen Phänomene gesprochen. Überhaupt war Geld-machen (Stroh-zu-Gold Metapher) ein Thema das immer wieder aufkam. Die Idee des resourcenfreine produzierens von Gütern durch Designer scheint äusserst attraktiv. Viel interessanter fand ich die Möglichkeiten der subversiven Attakierung von Anshe Chung durch fliegende Penise während einer Pressekonferenz in SL. (Geschmacklich diskutierbar) das “nicht-mispielen”, nicht einverstanden sein, sich gegen den Konsens aufbegehren bekommt in einem Spiel eine wesentlich absurderer aussage als in reallife, da deutlicher ist, dass sich jeder mitspieler eingeloggt hat. auch ein sl terrorrist bezahlt seine 72$ jahrlichen spielbeitrag und ist noch deutlicher als in reallife teil der SL-Gesellschaft.

viel leichter liesse sich auch eine alternative gesellschaft (nach den ideen der terroristen) kreieren. dann könnte man sl denjenigen überlassen die sl mit seinem system lieben und ungestört in einer anderen virtuellen welt leben.

Da die terretorien virtuell sind könnte man überschneidungskonflikte durch aus- und woanders einloggen lösen.

Zu diesem Thema auch sehr interessant, das Beispiel der Scihtschutzmauer die sich ein SL player am Rande seines Grundstücks hochgezogen hat und die mit einer Strandtextur versehen, den Blick auf den dahinterliegenden Sexsoundshop verwehren soll.

soviel erstmal davon….

mehr gibts auch bei: http://www.tagr.tv/blog

d