Im April sind Dominik Rinnhofer und Andreas Siefert als Gastkünstler am SEDA-Projekt des ZKM I Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe beteiligt!

Die Abkürzung SEDA steht für “Sensual Experience of Digital Archives” und damit für die sinnliche Erfahrbarkeit digitaler Sammlungsbestände. Die ZKM-Sammlungen umfassen tausende von Werken und Dokumenten des 20. und 21. Jahrhunderts ganz verschiedener künstlerischer Gattungen: von Malerei über Videokunst, Performance und computerbasierten Werken bis hin zu Musik. Eine große Herausforderung stellt generell die Archivierung digitaler Werke dar, da mit dem technischen Fortschritt nicht zuletzt die Ausgabemedien veralten oder nicht mehr hergestellt werden. Raum-Klang-Installationen stellen hierbei eine ganz eigene Herausforderung dar.

Im Rahmen des aktuellen SEDA-Projekts am ZKM sollen die digitalen Archivinhalte (zusammengetragen auf der Plattform: www.mediaartbase.de) nun sensuell erfahrbar gemacht werden. Ziel ist es, den Museumsbesucher*innen über sensorische Reize eine ganz neuartige Form des ‘immersiven Browsens’ zu ermöglichen. Die digitalen Archivbestände sollen auf völlig neuartige Weise mit verschiedenen Sinnen erschlossen und erforscht werden können, um somit ein ‘Eintauchen’ in die Materie zu ermöglichen. An diesem multisensorischen Erlebnis, unter dem Einsatz neuester Technologien, arbeiten die beiden Medienkünstler zusammen mit dem Team des ZKM | Hertz-Lab derzeit unter Hochdruck.

Weitere Informationen zum Projekt unter: https://zkm.de/de/projekt/seda