Interaktive Raum Installation

Have you ever lost your shadow, moved it, or simply not found it? No?
How many dimensions does your shadow consist of?
Three or perhaps only two?Does your shadow belong to you?
Or have you simply been lucky that nobody ever stole it?
Der Betrachter betritt einen dunklen Raum, in dem sich lediglich eine helle Projektionswand befindet. Durch das Licht eines Videobeamers, der sich an der rückwärtigen Wand des Raumes befindet, fällt der Körperschatten auf die Projektionsfläche vor ihm. Verharrt der Betrachter mindestens drei Sekunden regungslos, wird sein Schattenbild eingefangen und eine zeitlang auf der Projektionsfläche „eingefroren“. Er selbst kann sich weiter durch den Raum bewegen, gefolgt von seinem natürlichen Schatten, der über die Fläche gleitet. „Das Spiel“ kann beliebig oft wiederholt werden: Der Betrachter kann unzählige Schattenbilder seiner selbst in den unterschiedlichsten Formen produzieren, je nachdem, welche Bewegung und Form er vorgibt.
Die Schatten, die auf der Projektionsfläche zurück bleiben, beginnen erst nach einer unbestimmten Zeit, eine medial bedingte Transformation in Form von „Spiralnebeln“, „Sandrieseln“ und „Rauch“ zu durchlaufen, bis sie schließlich in einzelne Pixel zerfallen und sich auflösen. Diese Darstellung des Schattens zeigt einen neuen Aspekt der Inszenierung des Phänomens in der vorliegenden Arbeit. Besonders spannend ist der Moment, in dem ein weiterer Besucher den Raum betritt. Dieser kann auf die erste Person und ihre Schatten treffen oder auch nur mit den verlassenen Schattenbildern der bereits abwesenden Person konfrontiert werden. Darüber hinaus kann der neue Besucher mit den alten (und möglicherweise einsamen) Schatten in Interaktion treten, indem er seinen eigenen Schatten auf die Projektionswand fixieren lässt. Dabei können sich die eigenen Schatten mit den fremden überlagern und einen neuen Schatten bilden.

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